Sugaring – Haarentfernung und glatte Haut nach uralter Tradition

Sugaring – Haarentfernung und glatte Haut nach uralter Tradition

Erst seit wenigen Jahren geistert ein neuer Begriff durch die Beauty-Szene: Sugaring. Gut soll es sein und besonders schonend. Und schon spießen die Studios wie Pilze aus dem Boden, in denen Du Dich „sugarn“ lassen kannst. Doch was steckt hinter dieser neuen Methode der Haarentfernung? Wir haben für Dich einmal genauer hingeschaut.

Enthaaren wie die alten Ägypter

Ja, tatsächlich gab es diese Methode schon im alten Ägypten. Schon damals entfernten vor allem die Damen, aber auch die Herren das ungeliebte Körperhaar mit einer zähen Paste aus Zucker. Damals hatte das noch einen ganz praktischen Zweck: weniger Haare bedeuteten weniger Parasiten am Leib. Nach dem Untergang der alten Hochkulturen wurde die Haarentfernung mit Zuckerpaste vor allem im Orient fortgeführt. Erst vor kurzem fand sie ihren Weg auch in unseren westlichen Kulturkreis – und tritt hier einen regelrechten Siegeszug an.

Sugaring – Die Sache mit der Zuckerpaste

Doch wie genau funktioniert das eigentlich mit dem Zucker und woraus besteht die Paste überhaupt? Die gute Nachricht für alle Öko-Fans und Bio-Freunde: Die Paste beim Sugaring besteht in der Regel nur aus Wasser, Zucker und Zitronensaft. Sie ist also vollkommen natürlich. Der Trick ist es, die richtige Konsistenz für den jeweiligen Hauttyp und die zu behandelnde Körperzone zu finden. Diese wird durch die Zusammensetzung und die Temperatur der Zuckerpaste erreicht. Geübte Hände ziehen die Paste dann auf die Haut auf und entfernen sie samt der darin klebenden Haare wieder. Macht das ein Profi, klebt auch kaum was an der Haut fest. Wenn Du es selbst probierst, kann das – zumindest am Anfang – schon etwas anders aussehen.

Sugaring RasurDarum ist Sugaring so beliebt

Nicht umsonst ist aus dem Geheimtipp Sugaring schnell eine ganze Welle geworden. Sugaring überzeugt selbst manchen Hasenfuß, der Angst vor den Schmerzen bei der Haarentfernung hat, denn es ziept deutlich weniger als andere Methoden. Außerdem punktet es hier:

  • die Paste besteht aus natürlichen Zutaten
  • die Methode eignet sich auch für empfindliche Haut, da sie kaum reizt
  • der Effekt hält besonders lange
  • die Enthaarung ist sehr gründlich
  • Haare wachsen kaum ein
  • die Paste ist nicht so heiß wie Wachs
  • die Haut wird durch den Peelingeffekt schön weich

Klingt gut, oder?

Warum macht es dann nicht jeder?

Sugaring bedarf einer gewissen Übung, sonst kann das eine ziemlich klebrige und haarige Angelegenheit werden. Außerdem kommt man um ein wenig Schmerz auch hier nicht herum. Das ist nicht unbedingt für jeden etwas. Vor allem bei der Intimenthaarung haben aber auch viele Menschen Hemmungen, ins Waxing-Studio oder zur Kosmetikerin zu gehen. Und zu Hause funktioniert es gerade an den pikanten Stellen anfangs schlecht, wenn man nicht weiß, wie es richtig geht. Vor allem am Anfang braucht die Prozedur zudem auch ziemlich viel Zeit.

Bleibt also am Schluss die Frage: Bist Du ein Sugaring-Typ oder nicht!

 

 

 

 

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