Fetischmaterialien erobern die Clubs

Fetischmaterialien erobern die Clubs

Die Stars machen es vor: Lack, Leder und Latex gehören heute ins Rampenlicht und nicht mehr irgendwelche dunklen Ecken. Latexfan Lady Gaga könnte gar nicht ohne das geliebte Material. Dafür stöckelt Fashion Victim Victoria Beckham in Lackleggins durch die Gegend. Da ist die Message doch klar. Ob als pfiffiges Detail oder als komplettes Kleidungsstück, Fetischmaterialien geben Deinem Look das besondere Etwas.

Für die Natürlichen – Mit Leder sexy fühlen

Leder kennst Du wohl als das alltagstauglichste aller Materialien. Im Club darf es gern mal der knappe Ledermini sein oder eine Lederhose, die Deine Kurven so richtig zur Geltung bringt. Du willst richtig auffallen? Dann greife doch mal zum Lederkleid – in Schwarz natürlich. Egal ob in der Mini- oder Maxiversion, hier sind Dir die Blicke im Club sicher.

Leder umschmeichelt den Körper. Es lässt sich angenehm tragen und atmet mit. Da Leder ein Naturprodukt ist, musst Du es allerdings auch pflegen. Hier ein paar Stichpunkte für Dich zur optimalen Lederpflege:

  • nutze spezielles Lederpflegespray
  • Leder nur in die Spezialreinigung geben
  • nasse Lederkleidung gehört niemals in den Schrank

Für Mutige – Mit Lack glänzen

Lack und Lackleder haben sich bis heute ein wenig von ihrem verruchten Touch bewahrt. Sind sie als Material für Schuhe inzwischen überall salonfähig, ist die glänzende Clubwear aus Lack und Lackleder doch immer noch ein besonderer Blickmagnet.
Dabei lässt sich Lack hervorragend mit anderen Materialien kombinieren. Besonders feine und leichte Stoffe bringen die Glanzpunkte des Lacks zur Geltung. So versprühst Du ein sexy Flair, das sich auf (fast) jeder Party sehen lassen kann – wenn der Dresscode es nicht gerade von selbst verbietet.

Lacklederkleider erobern die ClubsLack ist ein Gewebe, das mit Polyurethan beschichtet ist. Es ist also nicht atmungsaktiv. Wenn Du Kleidungsstücke komplett aus Lack trägst, wirst Du entsprechend ins Schwitzen kommen. Nach dem Club ist also vor der Wäsche.
Lack ist recht pflegeleicht. Handwäsche mit milder Seife und die Sachen sind wie neu. Nur solltest Du darauf achten, nie zwei Lackflächen aneinander gelegt zu lagern. Dann kleben sie nämlich schnell zusammen und das gute Stück ist ruiniert.

Für Extravagante – Mit Latex der Hingucker

Keine hat Latex wohl so ausgiebig vorgelebt wie Lady Gaga. Und so trauen sich immer mehr Fans dieses Materials, es auch in den Clubs zu tragen. Latex hat den großen Vorteil, das fast nichts damit unmöglich ist. Kleider, Röcke, Blusen, Tops, Korsetts. Was auch immer Du magst, ist möglich – hautenge Outfits genauso wie fließende, weite Roben. Wie weit Du gehen willst, entscheidest Du selbst. Bleibt es beim glänzenden Top oder rockst Du den Abend im bodenlagen Latexkleid?

Latex bedarf allerdings einer guten Pflege sowohl beim Anziehen wie auch nach dem Tragen, damit Dir das gute – und meist teure – Stück lange erhalten bleibt.
Apropos Preis, hier ein kleiner Tipp: Auch wenn es im Portemonnaie etwas weh tut, greife bei Latex nicht zu den billigsten Sachen. Dünnes und minderwertiges Material reißt leicht.

Wer das Gefühl von Latex nicht mag, aber die glänzende, hautenge Pelle trotzdem liebt, für den gibt es übrigens die Wetlook-Mode. Wetlook ist im Gegensatz zu Latex ein Gewebe und damit atmungsaktiv. Wer also nicht in der Latexpelle schwitzen will, hat hierin die perfekte – und meist günstige – Alternative.

 

(Foto: annetspics / flickr.com,Lizenz: CC-BY)
(Foto: Baltasar89 / flickr.com,Lizenz: CC-BY)